Nach der ersten Nacht in Filisur, fuhren wir um 05.30h los Richtung Albula Pass, um am Lai da Palpuogna mitzuerleben, wie der Tag erwacht. Hier konnten wir die ersten Herbst Farben geniessen. Auf dem Parkplatz trafen wir Toni und gingen spontan nach Preda einkehren, um einen Moment zu plaudern.
Später fuhren wir auf den Camping Morteratsch. Es ist immer wieder gemütlich dort und die Menschen unkompliziert und freundlich. Hinten im Tal waren die Lärchen auch schon herrlich gelb.
Den Montag verbrachten wir im Val di Campo. Der Lai di Val Viola hatte sehr wenig Wasser, doch das Spiel von Licht und Schatten war trotzdem schön. Wir hätten uns einen farbigen Sonnenuntergang gewünscht, doch gegen Abend zogen Wolken auf.
In der SAC Hütte wurden wir mit einem leckeren Abendessen verwöhnt. Nach einer eher unruhigen Nacht fuhren wir zurück zu unserem Bus und da es zu regnen begann, entschieden wir uns, in der Nähe von Poschiavo Wasserläufe zu fotografieren. Der bedeckte Himmel passte dafür sehr gut und lies das Licht nicht zu hart werden.
Zurück auf dem Camping Morteratsch, schüttete es in Strömen und für die Nacht wurde etwas Schnee vorher gesagt. So standen wir zeitig auf, in der Hoffnung etwas Weiss auf den Lärchen zu sehen. Erst war der Nebel noch tief. Doch als es langsam hell wurde, lichtete sich der Nebel und das erste Licht erleuchtete die Gipfel im Hintergrund. Als die Sonne höher stieg, hoben und senkten sich dünne Nebelschwaden. Ich konnte mich kaum satt sehen an diesem herrlichen Naturschauspiel und die klare Luft lies den Himmel hellblau leuchten. Ein schöner Kontrast zu den gelben Lächen und den Schnee bedeckten Bergen.
Nach einer kurzen Wanderung mit Aussicht auf das Morteratschtal, trafen wir am Nachmittag Thomas Heitmar mit seiner Fotogruppe und wir gesellten uns auf einen Kaffee dazu. Ich freute mich sehr die lieben Bekannten wiederzusehen! Anschliessend gingen wir noch einmal an den Bach. Die Hänge waren immer noch ein wenig mit Schnee bedeckt.
Am Donnerstag stationierten wir uns in Samedan und verbrachten den Nachmittag und Abend am Lai da Staz. Die Vögel dort waren so zahm, dass sie den Touristen aus den Händen assen. So versuchte ich mich in der Vogel Fotografie, was gar nicht so einfach war. Ein frecher Vogel setzte sich kurz auf mein Objektiv.. 🙂
Wir blieben bis es dunkel wurde, montierten dann die Stirnlampen und gingen zurück zum Auto. Wir fuhren nach Pontresina und gönnten uns eine Pizza 😉
Da es am Freitag wieder bedeckt war, konnte man getrost etwas länger schlafen. Nach dem Frühstück und einem erneuten Stopp in Preda, reisten wir nachhause.
Zum Abschluss noch ein “making-of” vom Morteratschtal 🙂


































