Am Freitag Nachmittag fuhr ich ins Oberland. Nach Thun zogen bereits Wolken auf und im Radio erzählten sie von einer Regenzelle im Simmental. Ich fuhr trotzdem weiter.. Oben angekommen, musste ich erst über ein Schneefeld stapfen. Es hat noch viel Schnee! Als ich am See war, staunte ich, wie viel Eis noch den See bedeckt. Ich konnte kurz ein paar Bilder machen, bevor es zu regnen begann.
Ich wollte nicht zum Bus zurück gehen. Ich dachte mir, dass es später noch einmal aufklaren könnte und da es nicht gewitterte, setze mich unter die Tannen. Ich trank erst mal gemütlich Kaffee und wartete eine knappe Stunde. Den Kröten hat der Regen gefallen. Es hat dort oben momentan hunderte die zum Laichen in den See gekommen sind.
Als der Regen aufhörte, bildete sich interessante Wolken und ich konnte noch einmal fotografieren gehen.
Als ich später zurück zum Bus ging, waren zwei Männer daran, das Strässchen frei zu fräsen. Es hat dort stellenweise noch über einen Meter Schnee.
Ich gönnte mir ein spätes Abendessen und ging dann schlafen. Den Wecker stelle ich auf 1 Uhr, in der Hoffnung, der Himmel sei dann klar und ich könnte die Sterne fotografieren gehen. Daraus wurde nichts. Als der Wecker ging, schaute ich zum Fenster raus und da es Wolken hatte, drehte ich mich noch einmal um.
Vor Sonnenaufgang stand ich auf. Am Vortag hatte ich einen kleinen See entdeckt, welcher sich wohl im Frühling vom Schmelzwasser bildet. Ich beschloss dort runter zu gehen. Ein guter Spot für den Sonnenaufgang war das nicht. Aber da es dunstig war und der Seebergsee noch mit so viel Eis bedeckt ist, war das eine Alternative.
Wieder beim Bus, kamen zwei Tourenskifahrer zurück und wir unterhielten uns über unsere Hobbys. Nachdem ich meine Schuhe im Brunnen gewaschen hatte, machte ich mich auf den Heimweg. Unterwegs hielt ich noch kurz an einem Wasserfall an und war froh, dass ich auch die Gummistiefel im Auto hatte.









