Eine klare Nacht und fast Neumond war angesagt.. so fuhr ich kurzentschlossen in den Jura. Die Sonne ging unter und kurz darauf war die Mondsichel über dem See zu sehen. Es war herrlich ruhig und ausser drei weiteren Fotografen war keine Menschenseele unterwegs.
Als es dunkel war, ging ich zum Auto zurück und fuhr auf den Parkplatz weiter oben. Ich döste vor mich hin und knapp zwei Stunden später machte ich mich wieder auf den Weg zum See. Ich wollte sehen ob sich die Milchstrasse im See spiegelt und ob diese überhaupt zu sehen ist. Am See angekommen sah ich beim Steg, wo ich hin wollte, drei Kamera Displays leuchten. Die drei Basler Fotografen hatten die selbe Idee. Es hatte Platz für uns alle und ruhig machte jeder seine Bilder.
Der Lichtpegel von Biel und Tramlan war recht hoch, so dass die Milchstrasse nur sehr schwach zu sehen war. Zu einem Quackkonzert der Frösche bewunderte ich die Sternenklare Nacht. Um halb drei waren wir wieder oben auf dem Parkplatz. Ich war froh, konnte ich gleich dort schlafen und musste nicht mehr nach Hause fahren.
Dafür ging der Wecker kurze Zeit später wieder, damit ich rechtzeitig vor dem Sonnenaufgang wieder am See war. Über den See zogen feine Nebelschwaden, was eine herrlich mystische Stimmung ergab.
So haute ich mir die letzte Nacht um die Ohren. Müde, aber happy fuhr ich ins Bolero. Zum Glück machen die um 07.30 Uhr auf, so konnte ich vor meinem nächsten Termin noch zwei Kaffi und Gipfeli geniessen 😉









